Direkt zum Hauptbereich

"Wie viele Tage noch?"


Zwischen 100 und 40 war diese Frage leicht zu beantworten - dauert noch, erst im August. Ab 30 wurde mir dann etwas mulmig, wenn ich die Tage nachzählte. Jetzt sind es noch genau 19 Tage hier in Deutschland.
Man sagt ja oft die Zeit vergeht wie im Fluge. Aber kein gewöhnliches Flugzeug, kein Vogel und kein anderes Tier reicht gerade aus. Meine Zeit nimmt im Moment einen extraschnellen Düsenjet. Ich habe einfach noch so viel zu tun, verschiebe aber irgendwie alles nach vorne. Die Planung funktioniert nicht, alles was mir bleibt ist zu wenig Zeit. Und das einzige was ich tun kann, ist versuchen Schritt zu halten und dabei nicht hinzufallen. Und immer nach vorne zu sehen: Bald geht es los!

(19 days left)

time is flying



Kommentare

  1. oh ja, du beschreibst es genau richtig! Das kennen wir ATS wirklich alle, glaube ich... LG

    AntwortenLöschen
  2. Hi Jean, ich überlege auch ein Auslandsjahr zu machen. Bist du denn mit YFU zufrieden?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. jaa total! Ich könnte mir wirklich nicht mehr vorstellen mit einer anderen Organisation zu gehen. Schreib mich gerne an, wenn du Fragen dazu hast :)

      Löschen
  3. Bei mir sind es jetzt noch 8 Tage und es wird wirklich immer schlimmer. Ich habe keine Stunde mehr für mich usw. ... Also mach dich gefasst darauf :D

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Hier kannst du mir gerne eine Nachricht hinterlassen :)

Beliebte Posts aus diesem Blog

10 Fragen an mich - ATS TAG 2018

Einige Austauschschüler des diesjährigen Jahrgangs haben sich 10 Fragen überlegt, die teilweise jedem auf der Zunge liegen, wenn er die Worte "Ich", "gehe", "ins" und "Ausland" hört. Und genau diese möchte ich heute beantworten. 1. Wieso machst du ein Auslandsjahr? Es gibt so viele Gründe, die mich dazu bewegt haben ein Auslandsjahr zu machen, lest diese gern  hier  nach. Meiner Meinung nach, ist ein Auslandsjahr einfach eine einmalige Chance zum Sammeln von einzigartigen Erfahrungen und prägenden Ereignisse, die man so nie wieder bekommen kann. Durch das intensive Auseinandersetzen mit der fremden Kultur, Lebensweise und mit sich selbst, wird man auf jeden Fall ein großes Stück Lebenserfahrung gewinnen und sich als Person weiterentwickeln. Außerdem haben Austauschschüler die Möglichkeit eine zweite Heimat mit einer zweiten Familie und neuen Freunden zu finden. Das Ganze ist ein riesengroßer "Blick über den Tellerrand", den ich mi...

Heimweh?!

Irgendwie ist diese Woche geprägt vom Abschied... Dienstag hatte ich meine letzte Unterrichtsstunde. Es ist ein extrem komisch Gefühl zu wissen, dass man nach 6 Jahren einfach nie wieder mit diesen Menschen zusammen im Unterricht sitzen wird. Die Personen, die so viel über mich wissen, weil wir wöchentlich fünf von sieben Tagen zusammen verbracht haben. Mit denen ich so viel Spaß hatte, zusammengehalten habe und die mich unterstützt haben. Das ist so schwer zu realisieren. Ich werde auch nie wieder neben meiner Freundin sitzen, obwohl wir mittlerweile seit 4 Jahren Banknachbarn sind und bestimmt die beste Teamwork überhaupt haben. Abends hatte ich dann auch meinen letzten Cellounterricht, mittwochs war ich das letzte Mal in der JG. Immer wieder habe ich mich von einigen Freunden verabschieden müssen. Und heute war dann mein letzter Schultag. Es war unglaublich schön noch einmal mit allen Schülern bei einer Schulversammlung zusammen zu sein und diese Gemeinschaft zu spüren. Umso schwe...

Meine Gastfamilie

Und mit einem Schlag wird's Wirklichkeit: Ja, ich darf es nun endlich posten! Ich habe jetzt wirklich meine Gastfamilie bekommen -das Stadtkind Jean kommt auf ein kleines 100 Seelen Dorf. Für viele wäre das wohl der Weltuntergang, ich finde es jedoch super schön. Es ist einfach genau das was ich mir gewünscht habe, das komplette Gegenteil von meinem jetzigen Leben. Du kannst dir sicherlich vorstellen wie toll dieses Gefühl ist und wie sehr ich mich freue! Ich werde zusammen mit meiner ghanaischen Gastschwester bei einem älteren Ehepaar leben. Mitten im Kunstunterricht habe ich die Bestätigung von YFU bekommen und als ich dann zu Hause war, habe ich meiner Gastmom direkt eine E-Mail geschrieben. Ich habe ihr erzählt wie sehr ich mich freue und wie unendlich dankbar ich ihnen bin. Und sie hat auch sofort geantwortet. Die Nachricht, die ich bekomme habe, war so unglaublich süß. Dadurch hat sich irgendwie diese seltsame Barriere, die zwischen uns war, entfernt. Die Beiden klingen ...